Mehr ist einfach mehr

Geprüfte Weinkennerin/Geprüfter Weinkenner– Jungsommelière/Jungsommelier

Was macht einen guten Wein aus, was verraten Etiketten über die Qualität und wie besteht man jede Weinverkostung mit Bravour? Welcher Wein passt am besten zu Fleisch, Fisch oder Käse?    

Guter Riecher

Die Ausbildung zur Jungsommelière/zum Jungsommelier ist ein wirklich gelungenes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule. Die Absolvierung des Lehrganges ersetzt das Basisseminar der Ausbildung an der Weinakademie Österreich sowie drei Jahre Berufspraxis als Zugangsvoraussetzung für die Prüfung zur Sommelière/zum Sommelier am WIFI. Ziel ist, das Interesse der Schülerinnen und Schüler für das Berufsfeld der Sommelière/des Sommeliers zu fördern und eine erfolgreiche berufliche Laufbahn in diesem für Österreich wichtigen Bereich zu ermöglichen.    

Themenbereiche der Jungsommelierausbildung:
  • Allgemeine Getränkekunde
  • Kreativ gestaltete Weinkarte mit 60 österreichischen Weinen und genauen Richtlinien erstellen
  • Weinland Österreich
  • Österreichische Qualitätsstufen/Weingesetz
  • Weinerzeugung
  • Harmonie von Speisen und Wein
  • Schaumweine: Herstellung, Marken, Service
  • Versetzte Weine
  • Internationaler Weinbau
  • Gästeberatung
  • Sensorik
  • Fachgerechtes Weinservice

Die abschließende Prüfung zur Jungsommelière-/Jungsommelier-Ausbildung umfasst folgende Abschnitte:

  • Schriftliche Prüfung: 50 Fragen, Abgabe der selbst gestalteten Weinkarte
  • Sensorische Prüfung: Beschreibung von fünf verschiedenen Weinen anhand einer „Blindverkostung“
  • Praktische Prüfung: Fachgerechtes Weinservice, Menü mit Weinempfehlung, Fachgespräch 

Kaffee-Expertin/Kaffee-Experte

Wussten Sie, dass man Kaffee wohltuende Wirkungen nachsagt? Die Zusatzausbildung zu Kaffee-Expertinnen und Kaffee-Experten wird an der Tourismusschule St. Pölten für die Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen angeboten. Neben dem theoretischen Wissen werden in praktischen Übungen die Unterschiede der einzelnen Kaffeesorten sowie das richtige Zubereiten und Servieren von Kaffee-Spezialitäten unterrichtet. Schließlich wird ein Espresso anders zubereitet, als eine Wiener Melange. Schwerpunkte sind dabei praktische Übungen.

Kaffeesatz Nr. 1

Absolventinnen und Absolventen der Zusatzausbildung Kaffee sind in der Lage, traditionelle Kaffee-Rezepturen zuzubereiten und selbst auch neue Kaffee-Kompositionen zu entwickeln.
Ergänzend zum Unterricht werden den Kaffeekennerinnen und Kaffeekennern spannende Fachexkursionen sowie themenspezifische hausinterne Veranstaltungen, wie z. B. Workshops der Firma Cult Cafe, angeboten. 
Bei unseren Partnerfirmen Cult Cafe und Santora wird mit viel Feingefühl und Fachwissen gezeigt, wie wichtig der professionelle Umgang mit der Kaffeemaschine ist, um ein wohlschmeckendes Ergebnis zu bekommen.    

Kaffeeröster & Co

An der Tourismusschule stehen den Schülerinnen und Schülern ein Kaffeeröster und eigene Kaffeepflanzen für den Unterricht zur Verfügung. 
Die Ausbildung zur Kaffeekennerin/zum Kaffeekenner soll zur Hebung der Kaffeekultur, zur Pflege der Kaffeequalität und zur Verbesserung des Wissens über Kaffee beitragen.
 Diese fundierte Ausbildung wird von der EU-Wirtschaftskammer als berufsfördernd international anerkannt. 
Abschließend müssen die Schülerinnen und Schüler neben einer schriftlichen Prüfung ihre Kaffeeeigenkreation vor der Prüfungskommission zubereiten.    

Folgende Bereiche werden unterrichtet:
  • Die Geschichte des Kaffees 

  • Zubereitung diverser Kaffeekompositionen u. Spezialitäten  

  • Wiener Kaffeehaustradition und deren Geschichte 

  • Sensorikschulung

  • Aufbereitungsverfahren der Kaffeebohne

  • Kaffee rösten

  • Kaffeeklassiker, Kaffeespezialitäten, Kaffeesurrogate

  • Kaffeeverkostungstechniken

  • Kaffeetrends

Ausbildung zum Käsekenner/ zur Käsekennerin

Cremiger Franzose, würziger Alpenländer, Ziege, Kuh oder Schaf: wer den Unterschied (er)kennt und mehr über die Herkunft weiß, darf sich zu Recht Käsekenner nennen. Ziel dieser Zusatzausbildung ist, den Schülerinnen und Schülern jene Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die für eine qualifizierte unterstützende Mitarbeit im Tätigungsbereich „Beratung und Verkauf von Käse“ erforderlich sind. Die Schülerinnen und Schüler werden im sorgfältigen Umgang mit Käse geschult. Im Rahmen einer Exkursion ins Francisco-Josephinum in Wieselburg haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ihr Wissen zu vertiefen und können bei der Käseherstellung selbst Hand anlegen. 

Themenbereiche
  • Geschichtliches vom Käse
  • Ursprung und Entwicklung; wirtschaftliche Bedeutung
  • Milch als Rohstoff, Inhaltsstoffe
  • Milchgewinnung, -bearbeitung und –konservierung
  • Herstellung und Reifung von Käse
  • Käsekunde
  • Käsetypen
  • Käseregionen in Österreich
  • Degustation
  • Käsebeschreibung, Bewertungskriterien
  • Harmonie von Käse und Getränken
  • Geschmackskomponenten, Käsegruppierungen und Getränkerichtlinien
  • Käsepräsentation
  • Fachgerechtes Schneiden
  • Anrichten eines Käsetellers 

Die abschließende Prüfung zur Käsekennerin-/Käsekenner-Ausbildung umfasst folgende Abschnitte:

  • Schriftliche Prüfung: 36 Fragen aus dem standardisierten Fragenkatalog „Käsekennerin/Käsekenner“
  • Sensorische Prüfung: Beschreibung von verschiedenen Käsesorten
  • Bei der praktischen Prüfung müssen die Prüfungskandidatinnen und -kandidaten einen Käsewagen mit 8 bis 10 Käsen bestücken. 
Dieser wird der Fachjury präsentiert, dazu werden Getränke-, Brot- und Beigabenempfehlungen gegeben.

Geprüfte Jungbarkeeperin/Geprüfter Jungbarkeeper

Geschüttelt, oder lieber doch gerührt? Spätestens seit Serien wie „Sex and the City“ oder Filmen wie „James Bond“ und „The Big Lebowski“ ist der Beruf des Barkeepers hoch im Kurs. Doch um einen wirklich guten Cocktail zu mixen, braucht es mehr, als einen Shaker und ein wenig Eis.    

Shake it

Gute Barkeeperinnen und Barkeeper müssen über ein vielseitiges theoretisches und praktisches Wissen verfügen. Und sie müssen in der Lage sein, Getränke fachlich richtig zuzubereiten – ohne im Rezeptbuch nachzublättern. Was es dazu braucht? Genau Warenkenntnisse, um dem Gast auch Auskunft über Ursprung, Herkunft und Herstellung sämtlicher Spirituosen und Liköre geben zu können. Ergänzend zum Unterricht findet ein 2-tägiger Workshop mit „Barbrain“ Stefan Stevancsecz statt.

Ausbildungsschwerpunkte:
  • Riechproben und Verkostung von Spirituosen und Likören
  • Mischgetränkegruppen national und international
  • Geschichte der Bar
  • Bartypen
  • Ausstattung der Bar
  • Garnituren
  • Kalkulation in der Bar
  • Bargeräte
  • „Erlebnisgastronomie“ – Bar
  • Bar- und Verkaufspsychologie

Catering Expertin/Catering Experte

DIE neue Top-Zusatzausbildung für Schülerinnen und Schüler der Tourismusschule St. Pölten. Das Catering ist Fixpunkt auf jeder Veranstaltung. Damit die Speisen termingerecht und wie gewünscht auf den Tischen stehen, braucht man spezielles Gastro-Know-how. Im Rahmen dieser Caterer-Ausbildung lernen Schülerinnen und Schüler diesen Geschäftsbereich kompakt und praxisnah kennen – vom Konzept bis zur Umsetzung!    

Genau nach meinem Geschmack

Events sind die Visitenkarten ihrer Veranstalter. Professionelle Caterer dürfen sich deshalb keine Fehler erlauben. Catering-Aufträge verlaufen außerdem niemals nach Schema F. Veranstalter wollen eine individuelle Dienstleistung – von Caterern, die ihr Handwerk verstehen.    

Inhalte der Ausbildung:
  • Angebotsformen im Catering

  • Inventar, Equipment und Logistik
  • Ressourcenmanagement und Outsourcing
  • Food and Beverage - Kalkulation
  • Functionsheet
  • Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung
  • Neueste Trends im Catering
  • Projektarbeit mit Präsentationsmappe

ECDL: Europäischer Computerführerschein

Viel Arbeit passiert heute am Computer. Wir schreiben E-Mails statt Geschäftsbriefen, archivieren Akten elektronisch. Rechnungen werden online überwiesen und nicht erst am Schalter in der Bank. Deshalb brauchen Unternehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den PC und das Internet effizient verwenden können. An der Tourismusschule St. Pölten können alle Schülerinnen und Schüler im Rahmen des allgemeinen Schulunterrichts diese Qualifikationen erwerben und mit dem Computerführerschein ECDL (European Computer Driving Licence) auch nachweisen. Damit wird das Wissen nicht nur Schulnoten, sondern zusätzlich auch mit einem international gültigen Zertifikat belegt.

Der Europäische Computerführerschein (ECDL) setzt sich aus folgenden Teilprüfungen zusammen:
  • Grundlagen der Informationstechnologie (theoretisch)
  • Computerbenutzung und Dateimanagement
  • Textverarbeitung
  • Tabellenkalkulation
  • Datenbank
  • Präsentation
  • Information und Kommunikation (Internet)

Cambridge Zertifikate

International anerkannte Nachweise der sprachlichen Kompetenz werden immer mehr zu einem Wettbewerbsvorteil bei der Bewerbung um attraktive Jobs.

 

Im 4. Jahrgang der Höheren Lehranstalt für Tourismus und Marketing (HLT) wird ein Vorbereitungskurs auf das FCE, das "First Certificate in English" angeboten. Das FCE ist ein international anerkanntes Zertifikat der "University of Cambridge", das auch bei der Jobsuche im Ausland deutlich Auskunft über die Englischkenntnisse des Bewerbers gibt.    

Let’s talk English

Die Prüfung, in der an zwei Tagen in fünf Teilbereichen Leseverständnis, schriftlicher Ausdruck, Strukturen und Wortschatz, Hörverständnis und freies Sprechen geprüft werden, wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dank der Kooperation mit dem WIFI St. Pölten gänzlich im Haus abgelegt. Auch die mündlichen Prüfungen werden im WIFI St. Pölten abgelegt.


 

Diese Schule interessiert mich!

 

Ich will mehr erfahren!